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Depression / Burn-Out-Syndrom

Depression ist ein lateinisches Wort für „Niederdrückung”. In der Alltagssprache wird jemand als depressiv bezeichnet, der sich traurig und lustlos zeigt. Diese Verwendung ist nicht unbedingt identisch mit der Krankheit Depression um die es hier gehen soll.

Unsere Stimmung wechselt häufig. Gefühle wie Niedergeschlagenheit, Trauer, Angst oder Verzweiflung gehören zu den grundlegenden Phänomenen menschlichen Erlebens. Sie sind z. B. eine Reaktion auf den Verlust von wichtigen Bezugspersonen oder Lebensinhalten, auf Misserfolg oder Kränkung und dienen nicht zuletzt der Um- oder Neuorientierung von Betroffenen. Unsere Gefühle sind Reaktionen auf alltägliche Ereignisse und wechseln sich rasch ab.

Bei Menschen mit einer Depression dagegen besteht meist eine lang anhaltende unangenehme Stimmung, welche sich auf das ganze Verhalten und Erleben auswirkt. Sie ist meist nicht mehr angemessen, der Situation angepasst. Die Betroffenen können sich an Sachen, Personen und Aktivitäten, die vorher Spaß gemacht haben weniger erfreuen, haben ein Gefühl der Gefühllosigkeit, sind nervös, leicht reizbart, energie- und kraftlos, fühlen sich wertlos. Das Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein ist vermindert, ebenso der Appetit und die sexuelle Lust. Desweiteren brauchen sie länger als eine halbe Stunde zum einschlafen, werden in der Nacht mehrmals wach. Nach dem frühen aufwachen morgens fangen sie an über negative Sachen, unter Anderem über den Tod, nachzudenken. Schmerzen und Konzentrationsprobleme (bei der Arbeit, beim Lesen, Fernsehen) gehören ebenso zu den typischen Symptomen einer Depression. Für die Diagnose einer Depression müssen die Symptome mindestens zwei Wochen fast ständig vorhanden sein.

Es gibt mehrere Arten einer Depression. Sehr oft in den Medien wird der Begriff eines Burn-Out-Syndroms verwendet. Dabei handelt es sich um eine Erschöpfungsdepression.

Eine Depression kann entweder nur mit Psychotherapie oder durch eine Kombination der Psychotherapie und Medikamente behandelt werden.